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Kolumne

Hopp Schwiiz!

11.06.2024

Das Prinzip ist einfach. Es braucht nur einen Ball, zwei Steine, um die Tore zu markieren, und zwei Mannschaften, die gegeneinander antreten. Und – das Runde muss ins Eckige. Eine Botschaft, die jeder versteht und die wohl auch deshalb weltumspannend gelebt wird. Man schätzt, dass die Hälfte der Weltbevölkerung ­– also etwa 4 Milliarden Menschen ­– sich für Fussball interessiert oder den Sport gar selbst praktiziert. Damit ist Fussball global gesehen der erfolgreichste Breitensport und die Chancen stehen immerhin fünfzig zu fünfzig, dass Sie sich mit dem nachfolgenden Text identifizieren können.  

Spass beiseite. Fussball ist natürlich weit mehr als ein Spiel. Er fördert Teamarbeit, Fairplay, körperliche Fitness und mentale Stärke. Durch das gemeinsame Spiel können Spieler und Fans Freude, Leidenschaft und Gemeinschaft erleben. Fussball bringt Menschen verschiedener Rassen, Religionen, Geschlechter und Gesinnungen zusammen. Das ist nicht nur die Werbebotschaft des ehemaligen FIFA-Chefs Sepp Blatter, sondern auch statistisch belegt. Und der Sport fördert die Integration, denn auf dem Platz spielen Herkunft und Hautfarbe keine Rolle. 

Interessant ist, dass wir im christlichen Glauben ähnliche Werte finden wie im Fussball. Zumindest dort, wo dieser noch nicht durch Korruption, Nationalismus und Gewalt entwürdigt wurde. Teamarbeit war bereits das Markenzeichen der ersten Christen, die in der Gemeinschaft mit Gott und untereinander lebten, sich gegenseitig unterstützten und ermutigten. Fairplay entspricht dem christlichen Gebot, seinen Nächsten zu lieben und respektvoll miteinander umzugehen. Ferner greift der Apostel Paulus gerne auf sportliche Beispiele zurück, um das Leben eines Christen zu illustrieren. In 1. Korinther 9,24-27 ist vom Wettlauf und vom Boxkampf die Rede. Nicht zu vergessen der Schiedsrichter, der nicht nur im Spiel, sondern auch im Leben das letzte Wort hat. Oder die mentale Stärke. Der Glaube an Gott gibt die Kraft, auch in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben und nicht den Mut zu verlieren. Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. 

Für den leidenschaftlichen Fussballspieler und -trainer Silvio Zanella hat der Sport aber noch eine weitere Komponente. Er ist eine wunderbare Gelegenheit, mit Menschen über Jesus Christus ins Gespräch zu kommen. In unserer Titelgeschichte berichtet er davon, wie er offene Türen nutzt und ab und zu einen Volltreffer landet. Sicher eine Inspiration für die bevorstehende Fussball-EM.

Daniel Rehfeld, Chefredaktor

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